Zweieinhalb Jahre lang haben gesundheitliche Probleme Florians Freude am Sport auf zwei dünnen Reifen ausgebremst. Doch soeben hat er beim Rennen der „UCI Gravel World Series“ in Turnhout (Belgien) sein Comeback bewältigen können! Die 72-Kilometer-Distanz, auf der er an den Start gegangen ist, ist nach einer so langen Zwangspause wirklich ein bedeutender Meilenstein für den Sportler aus der MANNschaft e. V.
Dabei verlief sein Start zunächst nicht wirklich glücklich: Aufgrund der frühen Anreise verpasste Florian seine geplante Startzeit. Deswegen musste er das Rennen mühsam vom Ende des Feldes her aufnehmen. Doch davon ließ er sich erfreulicherweise nicht beeindrucken und kämpfte sich durch das dichte Fahrerfeld nach vorne.
Er bewältigte außerdem eine anspruchsvolle 20-Kilometer-Solofahrt und überquerte schließlich nach 2 Stunden und 16 Minuten die Ziellinie.
Am Start seines Comebacks sieht Florian das Feld nur von hinten…
Die offizielle Ergebnisliste wies zwar aufgrund der verpassten Startzeit eine zusätzliche Verzögerung aus, doch das hat am Ende keine Rolle mehr gespielt: Im Vordergrund stand der erfolgreiche Wiedereinstieg in den Rennbetrieb – und der ist Florian auf der landschaftlich reizvollen Strecke in Turnhout echt gelungen.
Nach diesem runden Auftakt ist Florians Blick nun natürlich weiter nach vorne gerichtet: Am 11. Mai steht das nächste Rennen der „Gravel World Series“ für ihn an. Dieses Mal ist Valkenburg in der Niederländischen Provinz Limburg Austragungsstätte. Dort wird Florian die 160-Kilometer-Distanz in Angriff nehmen und sich einer neuen Herausforderung stellen.